Spiderman - Filmkritik

 The Amazing Spiderman 2 - 17. April 2014  X-Men: Zukunft ist Vergangenheit - 22. Mai 2014
Kinostarts:

Im Jahr 2002 war es endlich soweit, mit Spider-Man kam einer der beliebtesten Comic-Superhelden auf die Kinoleinwand. Bisher konnte man die "menschliche Spinne" nur in den Comics, Zeichentrickserien und Fernsehserien sehen. Als Regisseur für dieses großes Projekt wurde Sam Raimi beauftragt, der sich mit der "Evil Dead" Reihe schon einen Namen gemacht hatte. Natürlich war die Vorfreude bei den Spider-Man Fans groß. Aber nicht nur die Vorfreude, sondern auch die Erwartungen an den Film waren enorm.

Der Film basiert natürlich auf die Comics von Stan Lee und Steve Ditko. Raimi erlaubte sich hier und da einige Änderungen zu den Comics, ist aber von der Grundgeschichte stark an das Original angelegt. Eine große Stärke des Films ist die Darstellung der Menschlichkeit und die damit verbundenen Probleme bei Peter Parker. So kann sich jeder in die alltäglichen Probleme von Peter Parker (Spider-Man) hineinversetzen. An dieser Stelle muss man auch die schauspielerische Leistung von Tobey Maguire herausheben, der die Emotionen von Peter sehr gut auf die Leinwand bringt. Auch Dafoe ist hier zu nennen, der in Spider-Man die Rolle des Grünen Kobolds verkörpert. Wie er die verschiedenen Aspekte seines Protagonisten "Norman Osborn" mimt, ist beeindruckend. Auch die anderen Schauspieler wie James Franco, Kirsten Dunst, J.K. Simmons, Cliff Robertson und Rosemary Harris bieten eine solide Vorstellung.

Teilweise beeindruckend, manchmal aber recht künstlich, wirken manche Actionsequenzen. Auch der Ausgang der Geschichte lässt sich relativ früh erahnen. Nichtsdestotrotz ist der erste Spider-Man Kinofilm ein sehr guter Film und ein Muss, für jeden Spider-Man Fan.